Hypothekarzinsen PVK Bern: Zinssätze der Personalvorsorgekasse
Die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern (PVK) ist keine klassische Bank – und genau das macht sie für Hauskäufer interessant. Auf dieser Seite erfährst du, wo du die aktuellen Zinssätze findest, wer eine PVK-Hypothek beantragen kann und wie du eine Offerte anforderst.
Aktuelle Hypothekarzinsen der PVK Bern
Die PVK publiziert ihre Zinssätze direkt auf der Hypothekenseite. Per März 2026 lagen die Richtsätze für Festhypotheken bei rund 1.15% bis 1.68% (Laufzeiten 2 bis 10 Jahre). Der beliebte 5-Jahres-Festzins notierte zuletzt bei rund 1.43%, der 10-jährige Satz bei 1.60%. Variable Hypotheken werden zu 2.5% (1. Rang) angeboten. Forward-Buchungen sind mit Aufschlägen von 0.05–0.09% möglich (6–18 Monate im Voraus).
Alle Angaben sind Richtwerte und können sich jederzeit ändern. Die aktuell gültigen Sätze erfährst du immer direkt auf der PVK-Website oder telefonisch.
Wer kann eine PVK-Hypothek beantragen?
Das ist ein wichtiger Punkt: Die PVK vergibt Hypotheken nicht nur an ihre eigenen Versicherten und Rentenbezüger, sondern auch an Dritte. Du musst also kein Mitarbeitender der Stadt Bern sein. Voraussetzung ist, dass du mindestens 20% des Kauf- oder Anlagewertes aus eigenen Mitteln einbringst und die Tragbarkeit (notionelle Nettowohnkosten unter einem Drittel des Bruttoeinkommens) erfüllst. Finanziert werden selbstbewohnte Wohnliegenschaften.
So beantragst du eine Hypothek bei der PVK
Die PVK arbeitet nicht mit einem Online-Rechner. Der Weg zur Offerte führt direkt über die Geschäftsstelle:
- Telefon: +41 31 321 66 99
- Direktkontakt Hypotheken: Roger Kautz, +41 31 321 65 85
- E-Mail: personalvorsorgekasse@bern.ch
- Sprechzeiten: Mo–Fr 09:00–11:00 und 14:00–16:00
- Adresse: Laupenstrasse 10, 3001 Bern
Ein Merkblatt und ein Antragsformular stehen auf der Website zum Download bereit – so kannst du dich vorbereiten, bevor du dich meldest.
Pensionskassen-Hypothek: Warum das relevant ist
Pensionskassen müssen keine Gewinnmarge für Aktionäre erwirtschaften. Sie vergeben Hypotheken primär als sichere Kapitalanlage für die Rentenvermögen ihrer Versicherten. Das führt in vielen Fällen zu günstigeren Konditionen als bei Geschäftsbanken – und zu einer etwas anderen Beratungskultur: weniger Verkaufsdruck, dafür mehr Sachlichkeit. Die PVK Bern ist ein typisches Beispiel für dieses Modell.